Le Cap

Ein idealer Besuch für alle, die offene Kulturerlebnisse, Orte lieben, an denen Kunst, Geschichte und Natur miteinander sprechen, und Rundgänge, bei denen man sich Zeit zum Lernen nimmt – im Herzen von Mons.

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Informationen

Le CAP – Culture, Kunst und Kulturerbe, ein lebendiger Kulturparcours im historischen Herzen von Mons

Mitten im Herzen von Mons entfaltet Le CAP eine neue Art, Kultur zu erleben. Mehr als ein Museum ist es ein Museumsensemble, in dem bildende Kunst, Kulturerbe, Sammlungen und Natur frei miteinander in Dialog treten. Hier bewegen Sie sich, knüpfen Verbindungen und entdecken Geschichte sowie künstlerisches Schaffen auf neue Weise – in einem fließenden und zugänglichen Rundgang, offen für jede Form von Neugier.

Drei Orte, ein gemeinsames Besuchserlebnis

Le CAP vereint drei komplementäre Bereiche, die auf natürliche Weise miteinander korrespondieren.
Das Musée des Beaux-Arts (ehemals BAM) präsentiert Wechselausstellungen, die die Mons-Sammlungen in einem zeitgenössischen, sensiblen und oft überraschenden Licht zeigen. Die Werke treten in Dialog mit aktuellen künstlerischen Perspektiven und laden dazu ein, den eigenen Blick immer wieder neu zu schärfen.

Die Maison des Collections bietet eine vertiefende Entdeckungsreise in die Geschichte von Mons, erzählt durch die städtischen Sammlungen. Hier wird Kulturerbe zu einer Erzählung: Objekte, Kunstwerke und Dokumente formen ein lebendiges Narrativ, fest verankert im Gebiet und im kollektiven Gedächtnis.

Dazwischen lädt der Jardin du Poirier Beurré zu einer wohltuenden Pause ein. Dieser Ort verbindet Lapidarsammlung und Begegnungsraum und schafft einen ruhigen Rahmen zum Innehalten, Austauschen und Betrachten. Die Natur wird Teil des Besuchs und sorgt für ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Innen- und Außenraum.

Eine natürliche Verbindung zwischen Kunst, Kulturerbe und Natur

Die Besonderheit des CAP liegt in seiner Fähigkeit zu verbinden: Museen untereinander, Werke mit ihrem Kontext und Kultur mit einem urbanen und grünen Umfeld. Der Besuch ist niemals statisch, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt – je nach Interesse, Tempo und Entdeckungsfreude.

Die Räume sind einladend und übersichtlich gestaltet und fördern eine intuitive Annäherung. Sie können ein Thema vertiefen, durch den Garten flanieren, umkehren oder Ihren eigenen Rundgang gestalten. Eine sanfte und zugleich anspruchsvolle Art, Kunst und Kulturerbe zu erleben.

Ein Ort im Rhythmus der Stadt

Im historischen Zentrum von Mons gelegen, fügt sich Le CAP selbstverständlich in einen Stadtspaziergang ein. Man betritt es aus Neugier – und bleibt aus Begeisterung. Der Ort überzeugt sowohl Kunstliebhaber als auch Besucher auf der Durchreise durch sein Gleichgewicht zwischen kulturellem Anspruch und Zugänglichkeit.

Jeder Besuch ist anders: eine neue Ausstellung, ein neu entdecktes Detail in den Sammlungen oder ein stiller Moment im Garten. Le CAP lässt sich immer wieder neu entdecken – als lebendiger, sich stetig weiterentwickelnder Kulturraum.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr • Geschlossen: 25.12. und 1.01.

Eintrittspreis

Der Eintritt variiert je nach Art der Ausstellung : Erwachsene 10€ / 17€ • Studenten, 60+: 7€ / 12€ • Kinder-Jugendliche (3-18) 3€ • Kinder (<3) kostenlos

Dauer der Besichtigung

1,5 Std.

Gruppe

Preis (Mind. 10 Personen) Der Eintritt variiert je nach Art der Ausstellung : Erwachsene, Studenten, 60+: 7€ / 12€ • Kinder-Jugendliche (3-18) 3€ • Kinder (<3) kostenlos

Führung Führungen: DE, FR, NL, EN - max. 20 Personen - 80€/Gruppe

Weitere Informationen • Reservierung erforderlich +32 65 40 53 46.


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Veranstaltungen

Das Museum der Schönen Künste in Mons lädt dich ein, die Werke von 60 Künstler*innen zu entdecken, die sich auf die eine oder andere Weise mit der kommunistischen Utopie des 20. Jahrhunderts auseinandergesetzt haben. Eine spannende neue Sonderausstellung.

Künstlerische Blickwinkel auf den Kommunismus

Die Ausstellung "Vielfältige Perspektiven. Belgische Kunst und die kommunistische Utopie im 20. Jahrhundert“ erinnert daran, dass Künstler*innen auch Bürger*innen sind, dass sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben, politische Meinungen vertreten und sich politischen Bewegungen anschließen.

Anhand eines reich dokumentierten Rundgangs versucht die Ausstellung, die verschiedenen Formen und malerischen Tendenzen zu beleuchten, denen sich belgische Künstler*innen verschrieben haben, die der kommunistischen Utopie nahestanden, mit ihr sympathisierten oder von ihr beeinflusst wurden.

Die Vielfalt der in diesem Kontext entstandenen Werke widerlegt die Vorstellung, dass der Kommunismus mit einer einzigen ästhetischen Ausrichtung verbunden sei. Es sind vielfältige Blickwinkel, die die Werke der rund 60 vertretenen Künstler*innen offenbaren.

Kunst und Bürgerschaft halten Einzug ins Herz der Stadt des Doudou.

In Mons lädt dich das CAP ein, eine andere Facette des Künstlers Marc Chagall, nämlich die des Handwerkers, zu entdecken. Eine Gelegenheit, die handwerklichen Techniken kennenzulernen, mit denen sich dieses Genie der modernen Kunst beschäftigte, sowie seine besondere Verbindung zu den Handwerkern.

Chagall, Künstler und Handwerker

Neben seiner Arbeit als Maler hat Marc Chagall eine Vielzahl von Techniken erforscht und dabei stets ein offenes Auge für die Objekte und handwerklichen Praktiken der verschiedenen Orte bewiesen, an denen er gelebt hat. Indem er sich diese Themen und Verfahren zu eigen machte, baute er eine kreative Verbundenheit zu den Handwerker*innen und Fachleuten auf, die ihn unterstützten (Wandteppichmeister*innen, Keramiker*innen, Steinmetz*innen, Glasbläsermeister*innen).

Mit über 100 Werken und Objekten präsentiert die Ausstellung des CAP in Mons neben den emblematischen Gemälden des Künstlers:

  • seine Radierungen
  • seine Wandteppiche
  • seine Skulpturen
  • seine Keramiken
  • sowie seine Entwürfe für Glasmalereien, Kostüme und Ballettkulissen

Arbeitswerkzeuge und Vorstudien sowie bisher unveröffentlichte Archivmaterialien geben Einblick in seinen Schaffensprozess und zeigen, wie sehr der Künstler stets ein offenes Ohr für traditionelle und volkstümliche Quellen und Praktiken hatte.

Ein einzigartiges Rendezvous mit der modernen Kunst in Mons.


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